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American Bully Was kostet ein American Bully? Welpe, erstes Jahr und jeder Monat

Ein American Bully kostet beim seriösen Züchter 2.000 bis 5.000 €. Im ersten Jahr kommen mit Ausstattung, Impfungen und laufenden Kosten 3.142 bis 9.514 € zusammen, danach rechnest du mit 58 bis 273 € im Monat.

American Bully im Porträt
Jeden Monat58 bis 273 €

Laufende Kosten im Monat bei rund 32 kg

Postengünstiggroßzügig
Futter37 €124 €
Hundesteuer, anteilig, als Listenhund höher5 €88 €
Haftpflicht, anteilig, als Listenhund höher2 €19 €
Jährliche Impfung, anteilig4 €12 €
Zubehör, Pflege, Spielzeug10 €30 €
Im Monat58 €273 €

Ein ausgewachsener American Bully wiegt 18 bis 45 kg. Bei rund 32 kg braucht er etwa 1.507 Kilokalorien am Tag, das sind ungefähr 407 Gramm Trockenfutter. Je nach Futter kostet das 37 € bis 124 € im Monat.

Fütterungstabelle Trockenfutter, erwachsen, normal aktiv

GewichtEnergie am TagAm TagIm Monat
18 kg979 kcal265 g24 bis 80 €
27 kg1.327 kcal359 g33 bis 109 €
36 kg1.646 kcal445 g41 bis 135 €
45 kg1.946 kcal526 g48 bis 160 €

Kosten von günstigem bis hochwertigem Trockenfutter. Welpen, sehr aktive und ältere Hunde brauchen andere Mengen, maßgeblich ist die Angabe auf dem Futter deines Hundes.

Im ersten Jahr ist der American Bully am teuersten: Kaufpreis 2.000 bis 5.000 €, Erstausstattung 300 bis 800 €, drei Impftermine für die Grundimmunisierung 147 bis 441 € ohne Impfstoff und der Chip 47 bis 141 €.

Alles zum ersten Jahr mit Welpe

Als erwachsener Hund kostet der American Bully vor allem Futter, Steuer, Haftpflicht, die jährliche Impfung und Zubehör: zusammen 58 bis 273 € im Monat. Größere Tierarztrechnungen kommen dazu, wenn etwas passiert.

Ab etwa zwei Dritteln der Lebenserwartung von 8 bis 13 Jahren steigen die Tierarztkosten: Blutbild im Jahr 56 bis 168 €, Zahnsteinentfernung 197 bis 592 € jeweils ohne Material.

Typische Erkrankungen und was sie kosten können

Hüftdysplasie

Hüftkopf und Hüftpfanne passen nicht genau zusammen. Das hohe Körpergewicht verstärkt Arthrose und Lahmheit.

Ellbogendysplasie

Die Knochen im Ellbogengelenk entwickeln sich fehlerhaft. Die Folge sind Schmerzen und Lahmheit der Vorderbeine.

Brachyzephales Syndrom

Bei breiten Köpfen mit kurzer Schnauze sind die Atemwege verengt. Das führt zu Atemnot, Schnarchen und schlechter Hitzeverträglichkeit.

Aortenstenose

Der Ausgang der Hauptschlagader aus dem Herzen ist verengt. Das Herz muss stärker pumpen, es kann zu Schwäche und Herzversagen kommen.

Hautallergien

Allergien zeigen sich durch Juckreiz, Rötungen und Entzündungen der Haut. Sie verursachen oft langwierige Behandlungen.

Behandlungen, die bei dieser Rasse öfter nötig werden

Tierärztliche Leistung nach Gebührenordnung mit 19 % Mehrwertsteuer, ohne Medikamente, Material und Implantate.

Der American Bully in Kürze

Der American Bully ist menschenbezogen, verspielt und im Haus meist ruhig. Er ist sehr kräftig und braucht eine sichere, konsequente Führung.

Größe
33 bis 57 cm
Gewicht
18 bis 45 kg
Lebenserwartung
8 bis 13 Jahre
Größenklasse
groß
FCI-Gruppe
Nicht anerkannt
Herkunft
USA

Was den Preis beim Kauf bestimmt

Die Einfuhr nach Deutschland ist verboten und strafbar, weil der American Bully als Kreuzung aus Pit Bull Terrier und American Staffordshire Terrier gilt. Die Spanne beschreibt Welpen aus Zuchten im Ausland und im deutschsprachigen Raum, die ihn als eigene Rasse führen. Farben wie Merle, Tricolor oder Lilac und kleine Pocket-Typen erhöhen den Preis, für einzelne Tiere werden bis zu 15.000 Euro verlangt.

Untersuchungen auf Hüft- und Ellbogendysplasie fehlen bei vielen Zuchten.

Pflege und besondere Kosten

Kurzes, glattes Fell. Wöchentliches Bürsten genügt. Falten im Gesicht werden regelmäßig gereinigt.

Ein Hundefriseur ist nicht nötig.

Die Einfuhr nach Deutschland ist verboten und strafbar. Behörden und Gerichte stufen den American Bully meist als Kreuzung von Pit Bull Terrier oder American Staffordshire Terrier ein. In Bundesländern mit Rasseliste wird er deshalb in der Regel als Listenhund oder gefährlicher Hund behandelt, in Bayern ist eine Erlaubnis nötig, die kaum erteilt wird.

Je nach Land fallen Wesenstest, Sachkundenachweis, Leinen- und Maulkorbpflicht an, dazu eine deutlich höhere Hundesteuer von mehreren hundert bis über 1.000 Euro im Jahr. Extrem massige Typen und sehr kurze Schnauzen gelten als Qualzucht-Merkmale mit Atemnot und Hitzeempfindlichkeit. XL-Typen haben einen hohen Futterbedarf.

Als Listenhund gilt der American Bully in: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt. Dort sind die Hundesteuer oft deutlich höher und ein Wesenstest oder eine Erlaubnis nötig.

Rechtzeitig absichern

Eine OP- oder Krankenversicherung für Hunde lässt sich am günstigsten abschließen, solange der American Bully jung und gesund ist. Erkrankungen, die vor Vertragsbeginn bekannt sind, zahlen die Tarife meist nicht, und es gibt Wartezeiten. Typische Beiträge für eine OP-Versicherung liegen bei 7 bis 26 € im Monat, je nach Alter, Rasse und Tarif.

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Was kann bei deinem American Bully auf dich zukommen? Drei kurze Fragen, danach siehst du die Rechnungen, die bei deinem Tier typisch sind, und worauf es beim Absichern ankommt.

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Häufige Fragen

Was kostet ein American-Bully-Welpe?

Beim seriösen Züchter mit Papieren kostet ein American-Bully-Welpe 2.000 bis 5.000 €. Die Einfuhr nach Deutschland ist verboten und strafbar, weil der American Bully als Kreuzung aus Pit Bull Terrier und American Staffordshire Terrier gilt. Die Spanne beschreibt Welpen aus Zuchten im Ausland und im deutschsprachigen Raum, die ihn als eigene Rasse führen. Farben wie Merle, Tricolor oder Lilac und kleine Pocket-Typen erhöhen den Preis, für einzelne Tiere werden bis zu 15.000 Euro verlangt. Untersuchungen auf Hüft- und Ellbogendysplasie fehlen bei vielen Zuchten.

Was kostet ein American Bully im Monat?

Mit Futter, Hundesteuer, Haftpflicht, Impfung und Zubehör rechnest du mit 58 bis 273 € im Monat. Größere Tierarztrechnungen und eine Versicherung sind darin nicht enthalten.

Was kostet ein American Bully im ganzen Leben?

Über eine Lebenserwartung von 8 bis 13 Jahren kommen ohne größere Behandlungen 8.014 bis 48.826 € zusammen. Mit Operationen oder chronischen Krankheiten kann es deutlich mehr werden.

Wie viel frisst ein American Bully am Tag?

Bei rund 32 kg etwa 407 Gramm Trockenfutter, das entspricht rund 1.507 Kilokalorien. Leichtere Tiere der Rasse brauchen weniger, schwerere mehr, die Fütterungstabelle oben zeigt die Mengen nach Gewicht.

Welche Krankheiten sind beim American Bully typisch?

Häufig genannt werden Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie und Brachyzephales Syndrom. Eine der teureren Behandlungen, die bei der Rasse öfter nötig wird, ist OP bei Kurzköpfigkeit (Brachycephalensyndrom) mit 865 bis 2.595 € für die tierärztliche Leistung.

Ist der American Bully ein Listenhund?

In Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt gilt der American Bully als Listenhund oder gefährlicher Hund. Dort fallen meist eine höhere Hundesteuer, ein Wesenstest oder eine Erlaubnis an, was die Kosten spürbar erhöht.

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