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Pferd einstellen Was kostet ein Stallplatz im Monat?

Für einen Boxenplatz mit Vollpension zahlst du meist 300 bis 600 € im Monat. Nahe Großstädten sind 600 bis 800 € üblich, auf dem Land beginnen Plätze bei etwa 250 €.

Box mit Vollpension300 bis 600 €im Monat

Was ein Stallplatz im Monat kostet

  • Offenstall mit Mitarbeitdu hilfst beim Füttern und Misten80 bis 150 €
  • SelbstversorgerFutter und Einstreu kaufst du selbst150 bis 300 €
  • Offenstall oder Aktivstallmit Fütterung durch den Stall200 bis 400 €
  • Box mit Vollpension, Landländliche Gegend250 bis 400 €
  • Box mit Vollpension, StadtrandUmland größerer Städte400 bis 600 €
  • Box mit Vollpension, Großstadtetwa rund um Berlin oder München600 bis 800 €
  • Paddockbox mit VollpensionBox mit eigenem Auslauf400 bis 600 €
  • DeckenserviceAuf- und Abdecken, im Monat30 bis 45 €

Die Beträge gelten je Großpferd und Monat, ohne Tierarzt, Hufschmied und Versicherung.

Als Selbstversorger, also wenn du Füttern und Misten selbst übernimmst, liegst du bei 150 bis 300 €. Im Offenstall mit eigener Mitarbeit geht es schon ab 80 € los.

Was den Preis für den Stallplatz bestimmt

Am stärksten wirkt die Haltungsform. Vollpension heißt, dass der Stall Futter, Einstreu, Misten und meist auch den Weidegang übernimmt. Bei Teilpension erledigst du einen Teil selbst, als Selbstversorger fast alles.

Im Offenstall leben die Pferde in der Gruppe mit freiem Zugang zu Unterstand und Auslauf. Eine Paddockbox ist eine Box mit angeschlossenem kleinem Auslauf. Auch die Anlage zählt.

Reithalle, Außenplatz, Longierzirkel und ganzjährige Weide heben den Preis. Hinter der Miete stecken vor allem Personal und Futter. Ein Stallbetreiber rechnete vor, dass allein das Misten rund 100 € und das Futter rund 60 € im Monat ausmachen.

Mit Stallplatz, Einstreu und Anlage kam er auf rund 400 € für die Grundversorgung.

Unterschiede zwischen Stadt und Land

Neben der Haltungsform bestimmt die Region den Preis. Für eine Box mit Vollpension zahlst du in ländlichen Gegenden etwa 250 bis 400 €. Am Stadtrand liegen die Preise bei 400 bis 600 €.

In der Nähe von Großstädten wie Berlin oder München sind 600 bis 800 € üblich, einzelne Ställe verlangen noch mehr. Auch zwischen den Landesteilen gibt es Unterschiede. Im Süden ist die Pferdehaltung meist teurer als im Norden.

Ein günstiger Stall weiter draußen bedeutet aber längere Fahrten. Wenn du mehrmals in der Woche zu deinem Pferd fährst, zählen Sprit und Zeit mit. Rechne diese Kosten dazu, bevor du Angebote vergleichst.

Ein Stall, der 100 € mehr kostet, kann sich durch kurze Wege ausgleichen.

Was in der Miete steckt und was dazukommt

Bei Vollpension sind meist Raufutter, Stroh, Kraftfutter, das tägliche Misten und das Rein- und Rausbringen zur Weide enthalten. Dazu kommt die Nutzung von Reithalle, Platz und Sattelkammer. Was genau dabei ist, steht im Einstellervertrag.

Viele Ställe berechnen Extras gesondert. Das Auf- und Abdecken im Winter kostet oft 30 bis 45 € im Monat. Auch Fliegenmasken im Sommer, das Vorstellen beim Hufschmied oder Tierarzt und das Geben von Medikamenten werden häufig einzeln abgerechnet.

Nicht in der Stallmiete stecken der Hufschmied, der Tierarzt, die Haftpflicht für dein Pferd und die Ausrüstung. Für Selbstversorger kommen Heu, Stroh und Kraftfutter hinzu. Allein Heu kann dann rund 65 € im Monat ausmachen.

Welche Regeln beim Einstellen gelten

Grundlage ist der Einstellervertrag. Er regelt Leistungen, Preis, Kündigungsfrist und die Haftung. Achte darauf, dass Zusatzleistungen und mögliche Preiserhöhungen schriftlich festgehalten sind.

Für die Haltung gibt es Leitlinien des Bundes zum Tierschutz. Danach soll eine Box mindestens so groß sein wie die doppelte Widerristhöhe zum Quadrat. Der Widerrist ist der höchste Punkt des Rückens am Übergang zum Hals.

Für ein Pferd mit 1,65 m Widerristhöhe ergibt das rund 10,9 Quadratmeter. Übernimmt der Stall vertraglich die Aufsicht über dein Pferd, haftet er für Schäden, die er dabei verschuldet. Für Schäden, die dein Pferd anderen zufügt, bleibst du als Halter verantwortlich.

Eine Haftpflicht für Pferde ist deshalb in vielen Ställen Bedingung für den Einstellervertrag.

Und wenn der Tierarzt teuer wird?

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Häufige Fragen

Was kostet eine Pferdebox im Monat?

Eine Box mit Vollpension kostet meist 300 bis 600 € im Monat. Darin sind Futter, Einstreu, Misten und oft der Weidegang enthalten. Mietest du nur die Box und versorgst dein Pferd selbst, zahlst du 150 bis 300 €, dazu kommen Heu und Stroh. Eine Paddockbox mit Vollpension liegt häufig bei 400 bis 600 €.

Was kostet ein Offenstallplatz für ein Pferd?

Hilfst du selbst beim Füttern und Misten mit, bekommst du einen Offenstallplatz oft schon für 80 bis 150 € im Monat. Mit voller Betreuung durch den Stall liegen Offenställe und Aktivställe meist bei 200 bis 400 €. Ein Aktivstall ist ein Offenstall, in dem die Pferde Futter, Wasser und Liegeflächen an verschiedenen Stellen finden und so mehr laufen.

Was ist bei Vollpension im Pferdestall enthalten?

Zur Vollpension gehören meist mehrmals täglich Heu, dazu Stroh und Kraftfutter, das Misten von Box und Auslauf sowie das Rein- und Rausbringen zur Weide. Oft darfst du Reithalle, Außenplatz und Longierzirkel nutzen. Auf- und Abdecken, Fliegenmaske oder das Halten beim Hufschmied kosten häufig extra. Die genauen Leistungen stehen in deinem Vertrag mit dem Stall.

Was kostet ein Stallplatz in der Nähe von München oder Berlin?

Rund um Großstädte wie München oder Berlin zahlst du für eine Box mit Vollpension meist 600 bis 800 € im Monat, in manchen Ställen mehr. Am Stadtrand und im Umland sinken die Preise auf etwa 400 bis 600 €. Je weiter du hinausfährst, desto günstiger wird es. Dafür steigen Fahrzeit und Spritkosten.

Was kostet ein Selbstversorgerstall für ein Pferd?

Als Selbstversorger zahlst du für den Stallplatz meist 150 bis 300 € im Monat. Futter und Einstreu kaufst du selbst, Heu allein kann rund 65 € im Monat kosten. Dafür fütterst und mistest du selbst, was täglich etwa ein bis zwei Stunden dauert. Mit mehreren Einstellern lässt sich die Arbeit oft im Wechsel teilen.

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