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Was kostet ein Hund aus dem Tierheim?

Für einen Hund aus dem Tierheim zahlst du meist eine Schutzgebühr von 200 bis 550 €. Welpen und junge Hunde liegen oben, ältere Hunde unten.

Schutzgebühr Hund200 bis 550 €einmalig

Was die Schutzgebühr kostet

  • Welpe oder Junghundbis etwa 12 Monate400 bis 550 €
  • Erwachsener Hundab etwa einem Jahr350 bis 380 €
  • Seniorhundältere Hunde, Grenze je Tierheim200 bis 250 €
  • Hund aus dem Auslandstierschutzoft mit Transport nach Deutschland350 bis 550 €
  • Hundesteuer im Jahrerster Hund in großen Städten90 bis 174 €

Die Schutzgebühren sind Beispiele aus Tierheimen und Tierschutzvereinen und fallen einmal bei der Übernahme an, die Hundesteuer jedes Jahr.

In der Gebühr stecken meist Impfung, Chip, Entwurmung und oft die Kastration. Hunde aus dem Auslandstierschutz kosten mit Transport meist 350 bis 550 €.

Was die Schutzgebühr bestimmt

Die Schutzgebühr ist der Betrag, den du dem Tierheim bei der Übernahme eines Hundes zahlst. Sie deckt einen Teil der Kosten, die für den Hund entstanden sind. Dazu gehören die Untersuchung beim Tierarzt, Impfungen, Chip, Entwurmung, Mittel gegen Flöhe, Futter und Unterbringung.

Ist der Hund schon kastriert, steckt auch diese Operation darin. Die Höhe legt jedes Tierheim selbst fest, meist nach dem Alter des Hundes. Welpen und junge Hunde kosten am meisten.

Für ältere Hunde oder Tiere mit Krankheiten, oft Sorgentiere genannt, verlangen viele Tierheime weniger. Die tatsächlichen Ausgaben liegen häufig höher als die Gebühr. Für einen Hund können bis zur Vermittlung 1.000 € und mehr zusammenkommen.

Unterschiede zwischen Tierheimen und Herkunft

Zwischen einzelnen Tierheimen gibt es deutliche Unterschiede. Ein erwachsener Hund kostet in einem Haus 350 €, im nächsten 380 €. Welpen liegen bei 400 bis 550 €, für Senioren nennen Tierheime oft 200 bis 250 €.

Wo die Altersgrenze für Senioren liegt, bestimmt jedes Haus selbst. Hunde aus dem Auslandstierschutz kommen über Vereine, die Tiere etwa aus Süd- oder Osteuropa vermitteln. Hier liegt die Gebühr meist bei 350 bis 550 €, der Transport nach Deutschland ist oft schon enthalten.

Seriöse Vereine lassen den Hund vor der Ausreise auf Mittelmeerkrankheiten testen. Das sind Infektionen, die in warmen Ländern häufiger vorkommen, etwa die Leishmaniose. Frag nach, welche Tests gemacht wurden und ob du die Befunde bekommst.

Was nach der Übernahme dazukommt

Mit der Schutzgebühr ist die Übernahme bezahlt, die laufenden Kosten beginnen erst danach. Du meldest den Hund bei deiner Gemeinde zur Hundesteuer an. In großen Städten kostet der erste Hund 90 bis 174 € im Jahr, für Listenhunde oft deutlich mehr.

In mehreren Bundesländern ist eine Haftpflicht für Hunde vorgeschrieben. Dazu kommen Leine, Geschirr, Napf, Liegeplatz und Futter. Ist der Hund noch nicht kastriert, kann der Vertrag regeln, dass du das nachholst.

Die Kosten beim Tierarzt trägst du dann selbst. Viele Tierheime geben ihren Hunden einen EU-Heimtierausweis mit, in dem Impfungen und Chipnummer stehen. Fehlt er, kostet der Ausweis beim Tierarzt extra.

Plane für die ersten Wochen auch Zeit für Eingewöhnung und Tierarzt ein.

Welche Regeln bei der Übernahme gelten

Bei der Übernahme unterschreibst du einen Schutzvertrag. Darin legt das Tierheim fest, unter welchen Bedingungen du den Hund bekommst. Viele Tierheime besuchen dich vor dem Einzug zu Hause, das heißt Vorkontrolle, und einige Wochen danach noch einmal zur Nachkontrolle.

Oft regelt der Vertrag auch, dass du den Hund nicht ohne Zustimmung weitergibst. Für Hunde aus dem Ausland gelten zusätzliche Regeln. Der Hund braucht einen Chip, einen EU-Heimtierausweis und eine gültige Tollwutimpfung.

Diese Impfung ist frühestens mit zwölf Wochen möglich und gilt für die Einreise erst nach 21 Tagen, deshalb kommen Welpen frühestens mit etwa 15 Wochen. Der Transport wird in TRACES gemeldet, einem Onlinesystem der EU für Tiertransporte. Vereine, die Hunde aus dem Ausland vermitteln, brauchen eine Erlaubnis vom Veterinäramt.

Und wenn der Tierarzt teuer wird?

Neben den laufenden Kosten kommen Tierarztrechnungen, die sich nicht planen lassen. Welche bei deinem Tier typisch sind, zeigt der Check.

Was kann bei deinem Hund auf dich zukommen? Vier kurze Fragen, danach siehst du die Rechnungen, die bei deinem Tier typisch sind, und worauf es beim Absichern ankommt.

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Häufige Fragen

Was kostet ein Welpe aus dem Tierheim?

Für einen Welpen oder Junghund verlangen Tierheime meist 400 bis 550 € Schutzgebühr. Das ist mehr als für erwachsene Hunde, die oft 350 bis 380 € kosten. In der Gebühr stecken meist Impfung, Chip und Entwurmung. Weil Welpen oft noch nicht kastriert sind, kann der Vertrag regeln, dass du die Kastration später auf eigene Kosten nachholst.

Warum ist die Schutzgebühr im Tierheim so hoch?

Die Schutzgebühr deckt nur einen Teil der Kosten, die ein Hund im Tierheim verursacht. Tierarzt, Impfungen, Chip, Kastration, Futter und Pflege kosten bis zur Vermittlung schnell 1.000 € und mehr. Die Gebühr soll außerdem verhindern, dass jemand einen Hund ohne feste Absicht mitnimmt oder ihn gleich weiterverkauft.

Was kostet ein Hund aus dem Tierschutz im Ausland?

Ein Hund aus dem Auslandstierschutz kostet meist 350 bis 550 € Schutzgebühr. Oft sind der Transport nach Deutschland, Chip, EU-Heimtierausweis, Tollwutimpfung und je nach Alter die Kastration schon enthalten. Seriöse Vereine testen den Hund vor der Reise auf Mittelmeerkrankheiten. Frag, ob diese Tests im Preis stecken und ob du die Ergebnisse schriftlich bekommst.

Was kostet ein alter Hund aus dem Tierheim?

Ältere Hunde gibt es in vielen Tierheimen günstiger, oft für 200 bis 250 €. Manche Häuser setzen die Grenze bei fünf Jahren, bei sehr alten oder kranken Hunden legen sie den Betrag oft im Gespräch fest. Die laufenden Kosten für Futter, Hundesteuer und Haftpflicht sind dieselben wie bei einem jungen Hund.

Was ist im Preis für einen Tierheimhund enthalten?

Im Preis für einen Tierheimhund sind in der Regel die Untersuchung beim Tierarzt, mindestens eine Impfung, der Chip, eine Entwurmung und eine Behandlung gegen Flöhe enthalten. Viele Tierheime geben den Hund kastriert ab. Futter und Unterbringung bis zur Vermittlung deckt die Gebühr ebenfalls zum Teil. Hundesteuer und Haftpflicht nach dem Einzug trägst du selbst.

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