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Was kostet eine Katze aus dem Tierheim?

Eine erwachsene Katze aus dem Tierheim kostet meist 80 bis 170 € Schutzgebühr. Das ist ein fester Betrag, den das Tierheim für die Vermittlung verlangt.

Schutzgebühr erwachsene Katze80 bis 170 €einmalig

Was die Vermittlung kostet

  • Erwachsene KatzeKastriert, geimpft, gechippt80 bis 170 €
  • KittenOft noch nicht kastriert50 bis 200 €
  • KastrationspfandZurück nach Nachweis der Kastration50 €
  • Zwei Katzen zusammenPaarpreis in manchen Tierheimen250 €
  • Ältere oder kranke KatzeOft ermäßigt, teils nach Absprache30 bis 150 €
  • Kastration Katze beim TierarztZum Vergleich, nach GOT213 bis 640 €
  • Impfung beim TierarztZum Vergleich, je Termin49 bis 147 €
  • Chip beim TierarztZum Vergleich47 bis 141 €

Die Schutzgebühren gelten je Tier, die Tierarztpreise zeigen, was dieselben Leistungen einzeln kosten würden.

Darin stecken in der Regel Impfung, Entwurmung, Chip und bei erwachsenen Tieren die Kastration. Kitten kosten je nach Tierheim 50 bis 200 €, ältere oder kranke Katzen oft weniger.

Was die Schutzgebühr bestimmt

Die Schutzgebühr ist kein Kaufpreis. Sie deckt einen Teil dessen, was das Tierheim für die Katze ausgegeben hat, also Futter, Unterbringung, Tierarzt und Pflege. Außerdem soll sie verhindern, dass jemand eine Katze unüberlegt aufnimmt.

Jedes Tierheim legt seine Gebühr selbst fest, deshalb schwanken die Beträge. Am stärksten zählt, welche Leistungen schon erbracht sind. Eine kastrierte und zweimal geimpfte Katze kostet mehr als ein Tier ohne Impfung.

Einige Tierheime staffeln genau danach, etwa von 135 € ohne Impfung bis 170 € mit zwei Impfungen. Andere nehmen einen festen Betrag für alle erwachsenen Katzen, oft rund 150 €. Gemessen an den Tierarztpreisen ist das wenig.

Allein die Kastration einer Katze kostet beim Tierarzt 213 bis 640 €, dazu kommen Impfung und Chip.

Kitten, ältere Katzen und zwei Katzen

Kitten sind junge Katzen bis etwa sechs Monate. In manchen Tierheimen sind sie am teuersten, bis 200 €, weil viele Menschen gezielt nach ihnen fragen. Andere geben Kitten schon ab 50 € ab, verlangen dann aber ein Pfand für die spätere Kastration.

Ältere Katzen, in manchen Tierheimen ab 15 Jahren, und Katzen mit Dauerkrankheit werden häufig günstiger vermittelt. Manche Tierheime nennen sie Sorgentiere und verlangen ab 30 €, andere legen den Betrag nach Absprache fest. Für zwei Katzen gibt es teils einen Paarpreis, etwa 250 € statt zweimal 150 €.

Manche Tierheime geben junge Wohnungskatzen nur zu zweit ab. Dann zahlst du von Anfang an zwei Gebühren und hast doppelte laufende Kosten.

Was nach dem Einzug dazukommt

Nach dem Einzug beginnen die laufenden Kosten. Für Futter und Katzenstreu rechnest du mit mindestens 40 € im Monat pro Katze, der Tierarzt ist dabei nicht eingerechnet. Einmalig kommt die Ausstattung mit Toilette, Näpfen, Kratzbaum und Transportbox dazu.

Auffrischungen der Impfung kosten beim Tierarzt 49 bis 147 € je Termin. Wurde ein Kitten noch nicht kastriert, zahlst du die Kastration später selbst. Beim Kater sind das 107 bis 320 €, bei der Katze 213 bis 640 €.

Das Kastrationspfand bekommst du danach zurück. Hat die Katze Freigang, kommt oft eine Katzenklappe dazu, bei Wohnungskatzen häufig ein Netz für Balkon oder Fenster. Eine Katzensteuer gibt es in Deutschland nicht.

Schutzvertrag und rechtliche Regeln

Bei der Vermittlung unterschreibst du einen Schutzvertrag. Darin verpflichtest du dich zu artgerechter Haltung und tierärztlicher Versorgung. Oft steht darin auch, dass du die Katze nicht einfach weitergeben darfst und sie bei Problemen an das Tierheim zurückgeht.

Viele Tierheime besuchen dich vorher oder nachher zu Hause. Das nennt man Vorkontrolle oder Nachkontrolle. Bei Freigängern schauen sie etwa auf die Verkehrslage.

In vielen Städten gilt eine Katzenschutzverordnung. Sie schreibt vor, dass Katzen mit Freigang kastriert, gechippt und registriert sein müssen. Wohnst du zur Miete, klärst du vorher, ob Katzenhaltung erlaubt ist.

Ein generelles Verbot von Katzen im Mietvertrag ist unwirksam. Der Vermieter darf aber im Einzelfall widersprechen, wenn es gute Gründe gibt.

Und wenn der Tierarzt teuer wird?

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Häufige Fragen

Wie hoch ist die Schutzgebühr für eine Katze im Tierheim?

Die Schutzgebühr für eine erwachsene Katze liegt meist bei 80 bis 170 €. Viele Tierheime nehmen einen festen Betrag von rund 150 €. Andere staffeln danach, ob die Katze schon kastriert und wie oft sie geimpft ist. Ältere oder chronisch kranke Katzen werden häufig günstiger abgegeben, teils ab 30 €.

Was kostet ein Kitten aus dem Tierheim?

Ein Kitten kostet im Tierheim je nach Haus 50 bis 200 €. Manche verlangen für junge Katzen mehr als für erwachsene, weil sie stark gefragt sind. Andere geben Kitten günstiger ab und nehmen ein Kastrationspfand von 50 €. Das Pfand bekommst du zurück, sobald du die Kastration beim Tierarzt nachweist.

Was kosten zwei Katzen aus dem Tierheim?

Für zwei Katzen zahlst du meist zweimal die Schutzgebühr, also etwa 160 bis 340 €. Einige Tierheime bieten einen Paarpreis an, etwa 250 € für zwei kastrierte Katzen statt 300 € einzeln. Frag bei der Vermittlung nach, ob es einen solchen Preis gibt, vor allem wenn die beiden Katzen schon zusammen leben.

Was ist in der Schutzgebühr für eine Katze enthalten?

In der Schutzgebühr stecken meist die Grundimpfung, eine Entwurmung, der Chip mit Registrierung und bei erwachsenen Katzen die Kastration. Oft kommt eine Untersuchung beim Tierarzt dazu. Einzeln beim Tierarzt würden allein Kastration, Impfung und Chip deutlich mehr kosten als die Gebühr. Welche Leistungen genau enthalten sind, steht im Schutzvertrag.

Kostet ein Kater aus dem Tierheim weniger als eine Katze?

Meist nicht. Die meisten Tierheime verlangen für Kater und Katze dieselbe Schutzgebühr, weil beide kastriert, geimpft und gechippt abgegeben werden. Beim Tierarzt ist die Kastration eines Katers mit 107 bis 320 € günstiger als bei einer Katze mit 213 bis 640 €. Bei jungen, noch nicht kastrierten Tieren zahlst du diesen Unterschied später selbst.

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