Hundesteuer Was zahlst du für deinen Hund im Jahr?
Für den ersten Hund zahlst du in 20 großen Städten zwischen 90 und 174 € Hundesteuer im Jahr. Am günstigsten ist Hamburg mit 90 €, am teuersten Köln mit 174 €.
Hundesteuer für den ersten Hund
- Berlinkein eigener Satz für Listenhunde120 €
- HamburgListenhund 600 € im Jahr90 €
- MünchenListenhund 800 € im Jahr100 €
- Kölnkein eigener Satz für Listenhunde174 €
- Frankfurt am MainListenhund 900 € im Jahr102 €
- StuttgartListenhund 816 € im Jahr144 €
- DüsseldorfListenhund 600 € im Jahr96 €
- Leipzigkein eigener Satz für Listenhunde150 €
- DortmundListenhund 468 € im Jahr156 €
- EssenListenhund 852 € im Jahr156 €
- Bremenkein eigener Satz für Listenhunde150 €
- Dresdenkein eigener Satz für Listenhunde108 €
- HannoverListenhund 720 € im Jahr150 €
- NürnbergListenhund 1.056 € im Jahr132 €
- Duisburgkein eigener Satz für Listenhunde132 €
- Bochumkein eigener Satz für Listenhunde168 €
- WuppertalListenhund 1.000 € im Jahr160 €
- Bielefeldkein eigener Satz für Listenhunde144 €
- BonnListenhund 840 € im Jahr162 €
- MünsterListenhund 750 € im Jahr120 €
Die Beträge gelten im Jahr für den ersten Hund, ein zweiter Hund kostet in vielen Städten mehr.
Für einen zweiten Hund oder einen Listenhund verlangen viele Städte deutlich mehr, für Listenhunde bis zu 1.056 € im Jahr. Die Sätze legt jede Gemeinde selbst fest.
Wer die Hundesteuer festlegt
Die Hundesteuer ist eine Steuer der Gemeinde. Jede Stadt und jede Gemeinde regelt sie in einer eigenen Satzung, also einer Art örtlichem Gesetz. Darin stehen die Höhe der Steuer, höhere Sätze für weitere Hunde und Listenhunde sowie die Gründe für Befreiung und Ermäßigung.
Deshalb gelten schon im Nachbarort oft ganz andere Beträge. Die Steuer ist nicht an einen Zweck gebunden. Das Geld fließt in den allgemeinen Haushalt, nicht gezielt in Hundewiesen oder Spender für Kotbeutel.
Mit den Sätzen steuern Gemeinden auch, wie viele Hunde gehalten werden. Die Beträge ändern sich immer wieder. In München steigt der Satz für den ersten Hund zum Jahreswechsel von 100 € auf 144 €, für Kampfhunde von 800 € auf 1.200 €.
Zweithund und Listenhund
Für jeden weiteren Hund verlangen viele Städte mehr als für den ersten. In Berlin kostet der zweite Hund 180 € statt 120 €, in Hannover 276 € statt 150 €. Stuttgart und Wuppertal nehmen für weitere Hunde je 288 €.
Listenhunde sind Hunde bestimmter Rassen, die ein Land als gefährlich einstuft. Für sie gilt in vielen Städten ein eigener, deutlich höherer Satz. Er reicht in den 20 Städten von 468 € in Dortmund bis 1.056 € in Nürnberg.
In Düsseldorf steigt er bei zwei solchen Hunden auf 900 € je Hund, bei drei und mehr auf 1.200 €. Berlin, Köln, Leipzig und einige andere Städte haben keinen eigenen Satz. In Bremen ist die Haltung bestimmter Rassen grundsätzlich verboten.
Befreiung und Ermäßigung
Assistenzhunde, zu denen auch Blindenführhunde zählen, sind in den meisten Gemeinden von der Steuer befreit. Viele Satzungen befreien außerdem Rettungshunde mit Prüfung und Diensthunde. Für Hunde aus dem Tierheim gibt es in vielen Städten eine befristete Befreiung, je nach Ort für einige Monate bis zu drei Jahre.
In München sind es zwei Jahre, wenn der Hund aus dem dortigen Tierheim kommt. Wer Grundsicherungsgeld (früher Bürgergeld), Sozialhilfe oder Grundsicherung im Alter bezieht, erhält oft eine Ermäßigung für den ersten Hund, meist um 30 bis 50 %. Leipzig nimmt für gechippte Hunde 120 € statt 150 €.
Befreiung und Ermäßigung gibt es nur auf Antrag. Nach einem Umzug stellst du den Antrag in der neuen Gemeinde neu.
Anmeldung, Steuermarke und Abmeldung
Einen neuen Hund meldest du bei deiner Stadt oder Gemeinde an, meist beim Steueramt oder online. Das gilt auch, wenn du mit Hund zuziehst. Die Frist legt die Satzung fest, in München sind es zwei Wochen.
Nach der Anmeldung bekommst du einen Steuerbescheid und eine Hundesteuermarke. Diese Marke trägt dein Hund in vielen Städten außerhalb der Wohnung sichtbar am Halsband. Stirbt dein Hund, gibst du ihn ab oder ziehst du weg, meldest du ihn innerhalb der Frist aus der Satzung wieder ab.
Wer einen Hund nicht anmeldet, muss die Steuer nachzahlen und riskiert ein Bußgeld. Für Listenhunde fragen manche Städte bei der Anmeldung nach der Erlaubnis zur Haltung.
Und wenn der Tierarzt teuer wird?
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Was kann bei deinem Hund auf dich zukommen? Vier kurze Fragen, danach siehst du die Rechnungen, die bei deinem Tier typisch sind, und worauf es beim Absichern ankommt.
Check startenHäufige Fragen
Wie hoch ist die Hundesteuer für einen Zweithund?
Das hängt von deiner Stadt ab. In Berlin zahlst du für den zweiten Hund 180 € im Jahr, in Dresden 144 €, in Hannover 276 € und in Stuttgart 288 €. Viele Städte verlangen für jeden weiteren Hund denselben erhöhten Satz. Manche Gemeinden haben dagegen einen einheitlichen Betrag für alle Hunde.
Was kostet die Kampfhundesteuer?
Die Steuer für Listenhunde, oft Kampfhundesteuer genannt, liegt in 20 großen Städten zwischen 468 € in Dortmund und 1.056 € in Nürnberg im Jahr. Hamburg und Düsseldorf verlangen 600 €, München 800 €, Frankfurt am Main 900 €. Einige Städte wie Berlin, Köln oder Leipzig haben keinen eigenen Satz, dort gilt der normale Betrag.
Muss ich für einen Hund aus dem Tierheim Hundesteuer zahlen?
In vielen Städten nicht sofort. Übernimmst du einen Hund aus einem örtlichen Tierheim, befreien viele Gemeinden ihn für eine bestimmte Zeit von der Steuer. Je nach Ort sind das einige Monate bis zu drei Jahre, in München zwei Jahre. Die Befreiung musst du beantragen, meist mit dem Vertrag des Tierheims als Nachweis.
Wo ist die Hundesteuer am günstigsten?
Unter den 20 großen Städten ist Hamburg mit 90 € im Jahr für den ersten Hund am günstigsten. Es folgen Düsseldorf mit 96 €, München mit 100 € und Frankfurt am Main mit 102 €. Am teuersten sind Köln mit 174 €, Bochum mit 168 € und Bonn mit 162 €. München erhöht seinen Satz zum Jahreswechsel auf 144 €.
Wann muss ich meinen Hund zur Hundesteuer anmelden?
Sobald du einen Hund anschaffst oder mit ihm in eine neue Gemeinde ziehst. Die Frist steht in der Satzung deiner Gemeinde, in München etwa beträgt sie zwei Wochen. Die Anmeldung läuft über das Steueramt, in vielen Städten auch online. Danach erhältst du einen Bescheid und die Hundesteuermarke für das Halsband.
Weitere Kosten
- Was kostet es, einen Hund einäschern zu lassen?180 bis 550 €
- Was kostet eine Hundehaftpflicht im Jahr?29 bis 100 €
- Was kostet der Hundefriseur für kleine und große Hunde?40 bis 100 €
- Was kostet ein Hund aus dem Tierheim?200 bis 550 €
- Was kostet Physiotherapie beim Hund?50 bis 75 €
- Was kosten Hundeführerschein und Sachkundenachweis?100 bis 170 €