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Was kostet eine Tier­bestattung auf dem Tierfriedhof?

Ein Grab auf dem Tierfriedhof kostet für Hund oder Katze meist 185 bis 850 € für die ersten drei bis vier Jahre. Der Preis hängt vor allem von der Größe des Tiers und von der Art des Grabs ab.

Grab für Hund oder Katze185 bis 850 €für 3 bis 4 Jahre

Was Grab und Beisetzung kosten

  • Grab für KleintiereKaninchen, Meerschweinchen, Vogel; ein bis vier Jahre90 bis 250 €
  • Grab für Katze oder kleinen HundBis etwa 12 kg185 bis 450 €
  • Grab für mittelgroßen HundEtwa 12 bis 30 kg280 bis 650 €
  • Grab für großen HundAb etwa 30 kg360 bis 850 €
  • Grabmiete nach der LiegezeitJe weiteres Jahr, nach Größe20 bis 115 €
  • TiersargAus Karton oder Holz5 bis 65 €
  • GrabeinfassungHolz oder Stein, oft Pflicht25 bis 95 €
  • Abholung des TiersZu Hause oder in der Praxis30 bis 80 €

Die Grabpreise gelten für die erste Liegezeit von meist drei bis vier Jahren, die Grabmiete für jedes weitere Jahr.

Soll das Grab danach bleiben, zahlst du eine Grabmiete von etwa 20 bis 115 € im Jahr. Im eigenen Garten fallen keine Gebühren an, dort gelten aber feste Regeln.

Was den Preis für ein Tiergrab bestimmt

Auf dem Tierfriedhof mietest du ein Grab für eine feste Zeit. Diese Zeit heißt Liegezeit und dauert meist drei bis vier Jahre. Den größten Einfluss auf den Preis hat die Größe des Grabs.

Sie richtet sich nach dem Gewicht deines Tiers. Ein Grab für ein Kaninchen braucht wenig Platz, ein Grab für einen Schäferhund deutlich mehr. Auch die Art des Grabs spielt eine Rolle.

Ein anonymes Grab ohne Namen ist günstiger als ein Reihengrab mit eigenem Platz. Ein Grab in besonderer Lage kostet oft das Doppelte. Manche Friedhöfe rechnen Aushub und Beisetzung in den Grabpreis ein.

Andere berechnen die Beisetzung extra, meist ab 150 €, bei Tieren über 40 kg ab 200 €. Frag deshalb nach, was im Preis enthalten ist.

Unterschiede nach Größe und Ort

Für Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Vögel liegt ein Grab bei etwa 90 bis 250 €. Der niedrige Betrag gilt oft nur für ein Jahr. Katzen und kleine Hunde bis etwa 12 kg kosten 185 bis 450 €.

Für Hunde zwischen 12 und 30 kg zahlst du 280 bis 650 €, für große Hunde ab etwa 30 kg 360 bis 850 €. Auch die Grabmiete nach der Liegezeit richtet sich nach der Größe. Für ein Kleintier zahlst du etwa 20 bis 50 € im Jahr, für eine Katze 65 bis 90 € und für einen großen Hund bis 115 €.

Dazu kommt der Ort. In Großstädten liegen die Preise eher am oberen Rand. Tierfriedhöfe gibt es nicht in jeder Stadt, der nächste liegt manchmal im Umland.

Was zur Bestattung dazukommt

Ein Sarg ist auf vielen Tierfriedhöfen keine Pflicht. Du kannst dein Tier auch in ein Tuch wickeln, das sich in der Erde zersetzt. Ein Tiersarg aus Karton kostet wenige Euro, einer aus Holz etwa 30 bis 65 €.

Für eine Urne zahlst du ab etwa 30 €, aufwendige Modelle kosten deutlich mehr. Viele Friedhöfe verlangen eine Grabeinfassung aus Holz oder Stein für 25 bis 95 €. Ein Grabschild mit Namen kostet 75 bis 180 €.

Holt der Friedhof dein Tier zu Hause oder in der Praxis ab, fallen 30 bis 80 € an. Am Wochenende, an Feiertagen oder nachts kommen oft 40 € Zuschlag dazu. Soll die Asche nach einer Einäscherung beigesetzt werden, brauchst du ein Urnengrab.

Es kostet ab etwa 90 € für ein Jahr oder ab 250 € für mehrere Jahre.

Regeln für den Tierfriedhof und den eigenen Garten

Im eigenen Garten darfst du ein Haustier in der Regel begraben. Dafür gelten klare Bedingungen. Über dem Tier muss eine Erdschicht von mindestens 50 cm liegen.

Das Grundstück darf nicht in einem Wasserschutzgebiet oder Naturschutzgebiet liegen. Zu öffentlichen Wegen und Plätzen hältst du Abstand, oft werden zwei Meter genannt. Ist das Tier an einer meldepflichtigen Seuche wie Tollwut gestorben, ist das Begraben im Garten verboten.

Wohnst du zur Miete, brauchst du die Erlaubnis des Vermieters. Einzelne Städte und Kreise haben eigene Auflagen, etwa zum Gewicht des Tiers. Im Wald, auf Feldern oder in Parks ist das Vergraben verboten und kann ein Bußgeld von bis zu 15.000 € nach sich ziehen.

Auf dem Tierfriedhof wird das Grab nach der Liegezeit aufgelöst, wenn du nicht verlängerst.

Häufige Fragen

Was kostet ein Grab auf dem Tierfriedhof für einen Hund?

Für einen Hund zahlst du auf dem Tierfriedhof meist 185 bis 850 € für die ersten drei bis vier Jahre. Ein kleiner Hund bis 12 kg liegt am unteren Rand, ein großer Hund ab 30 kg bei 360 bis 850 €. Danach kostet jedes weitere Jahr etwa 65 bis 115 €, je nach Größe des Hundes.

Was kostet es, eine Katze auf dem Tierfriedhof zu beerdigen?

Ein Grab für eine Katze kostet meist 185 bis 450 € für die erste Liegezeit von drei bis vier Jahren. Ein anonymes Grab ohne Namensschild ist am günstigsten. Berechnet der Friedhof die Beisetzung extra, kommen etwa 150 € dazu. Für jedes weitere Jahr zahlst du rund 65 bis 90 € Grabmiete.

Darf ich mein Haustier im eigenen Garten begraben?

Ja, in den meisten Fällen ist das erlaubt, wenn der Garten dir gehört oder der Vermieter zustimmt. Über dem Tier müssen mindestens 50 cm Erde liegen. Das Grundstück darf nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen, und zu öffentlichen Wegen brauchst du Abstand. Starb das Tier an einer meldepflichtigen Seuche, ist es verboten. Manche Gemeinden haben zusätzliche Auflagen.

Wie viel kostet die Grabmiete für ein Tiergrab im Jahr?

Nach der ersten Liegezeit kannst du das Grab Jahr für Jahr verlängern. Das kostet meist 20 bis 115 € im Jahr. Für Kleintiere liegen die Beträge bei 20 bis 50 €, für Katzen bei 65 bis 90 € und für große Hunde bei bis zu 115 €. Verlängerst du nicht, wird das Grab aufgelöst und neu vergeben.

Was kostet eine Beerdigung für ein Kaninchen oder Meerschweinchen?

Für Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Vögel kostet ein Grab auf dem Tierfriedhof etwa 90 bis 250 €. Der niedrige Betrag gilt oft nur für ein Jahr, der höhere für drei bis vier Jahre. Ein kleiner Sarg aus Karton kostet wenige Euro. Im eigenen Garten fallen keine Gebühren an, dort gelten dieselben Regeln wie bei größeren Tieren.

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