Burma Was kostet eine Burma? Kitten, erstes Jahr und jeder Monat
Eine Burma kostet beim seriösen Züchter 800 bis 1.500 €. Im ersten Jahr kommen mit Ausstattung, Impfungen, Kastration und laufenden Kosten 1.621 bis 4.052 € zusammen, danach rechnest du mit 47 bis 126 € im Monat.

Laufende Kosten im Monat bei rund 5 kg
| Posten | günstig | großzügig |
|---|---|---|
| Futter | 30 € | 79 € |
| Katzenstreu | 8 € | 20 € |
| Zubehör und Spielzeug | 5 € | 15 € |
| Jährliche Impfung, anteilig | 4 € | 12 € |
| Im Monat | 47 € | 126 € |
Eine erwachsene Burma wiegt 4 bis 6 kg. Bei rund 5 kg braucht sie etwa 294 Kilokalorien am Tag, das sind ungefähr 327 Gramm Nassfutter. Je nach Futter kostet das 30 bis 79 € im Monat.
Fütterungstabelle Nassfutter, erwachsen, normal aktiv
| Gewicht | Energie am Tag | Am Tag | Im Monat |
|---|---|---|---|
| 4 kg | 253 kcal | 281 g | 26 bis 68 € |
| 4,5 kg | 274 kcal | 304 g | 28 bis 74 € |
| 5,5 kg | 313 kcal | 348 g | 32 bis 85 € |
| 6 kg | 332 kcal | 369 g | 34 bis 90 € |
Kosten von günstigem bis hochwertigem Nassfutter. Kitten, sehr aktive und ältere Katzen brauchen andere Mengen, maßgeblich ist die Angabe auf dem Futter deiner Katze.
Im ersten Jahr kostet die Burma am meisten: Kaufpreis 800 bis 1.500 €, Impfungen und Chip sind darin enthalten, Erstausstattung 150 bis 400 €, Kastration 107 bis 640 €.
Als erwachsene Katze kostet die Burma vor allem Futter, Streu, Zubehör und die jährliche Impfung: zusammen 47 bis 126 € im Monat. Tierarztrechnungen kommen dazu, wenn etwas passiert.
Ab etwa zwei Dritteln der Lebenserwartung von 12 bis 18 Jahren werden Tierarztbesuche häufiger: ein Gesundheitscheck mit Blutbild kostet 111 bis 333 €, eine Zahnsanierung 295 bis 885 €, jeweils ohne Material und Labor.
Typische Erkrankungen und was sie kosten können
Hypokaliämie
Ein erblicher Kaliummangel im Blut führt zu Muskelschwäche, je nach Ausprägung harmlos bis lebensbedrohlich. Die Anlage wird verdeckt vererbt, ein Gentest der Eltern ist verfügbar.
Diabetes mellitus
Burmas erkranken häufiger an Zuckerkrankheit als andere Katzen, vor allem Tiere des britischen Typs. Insulin und Blutzuckerkontrollen verursachen dauerhafte Kosten.
GM2-Gangliosidose
Eine erbliche Speicherkrankheit, die das Nervensystem schädigt und bei Jungtieren tödlich verläuft. Ein Gentest der Eltern schließt sie aus.
Burmesen-Kopfdefekt
Schädel und Gesicht bilden sich bei betroffenen Kitten nicht richtig aus, der Defekt ist tödlich. Er ist vor allem beim amerikanischen Typ bekannt und lässt sich per Gentest erkennen.
Kongenitales Vestibularsyndrom
Eine angeborene Fehlbildung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr. Betroffene Kitten zeigen Gleichgewichtsstörungen, teils auch Taubheit.
Behandlungen, die bei dieser Rasse öfter nötig werden
| Behandlung | 1-fach | 3-fach |
|---|---|---|
| Diabetes bei der Katze | 163 € | 490 € |
Tierärztliche Leistung nach Gebührenordnung mit 19 % Mehrwertsteuer, ohne Medikamente, Material und Fremdlabor.
Die Burma in Kürze
Intelligent, neugierig, temperamentvoll und sehr menschenbezogen. Sie sucht engen Kontakt und ist ungern allein.
- Körperbau
- Klein bis mittelgroß
- Gewicht
- 4 bis 6 kg
- Lebenserwartung
- 12 bis 18 Jahre
- Größenklasse
- mittelgroß
- Herkunft
- Myanmar
Was den Preis beim Kauf bestimmt
Abstammung, Farbe und Geschlecht bestimmen, wo ein Kitten innerhalb der Spanne liegt. Im Preis stecken Impfungen, Chip, Stammbaum und Gentests der Eltern, vor allem auf Hypokaliämie. Angebote deutlich unter 600 Euro gelten als Warnsignal für Vermehrung ohne Gentests und Gesundheitsvorsorge.
Solche Kitten tragen häufiger Erbkrankheiten, die später hohe Tierarztkosten verursachen.
Pflege und besondere Kosten
Das kurze, seidige und eng anliegende Fell hat kaum Unterwolle. Einmal wöchentlich bürsten genügt, der Aufwand ist gering.
Die Fellpflege kostet kaum etwas. Ins Gewicht fällt das erhöhte Diabetesrisiko: Insulin, Spritzen, Blutzuckerkontrollen und Diätfutter können über Jahre laufende Kosten verursachen. Da Burmas ungern allein sind, leben sie meist mit einer zweiten Katze, deren Futter und Tierarztkosten hinzukommen.
Versicherer verlangen für Rassekatzen meist höhere Beiträge als für Hauskatzen.
Haltung
Sehr soziale Wohnungskatze, die ungern allein bleibt. Einzelhaltung passt nicht zur Rasse, eine zweite Katze oder ein Mensch, der viel zu Hause ist, entspricht ihrem Bedürfnis nach Gesellschaft. Kletter- und Spielmöglichkeiten nutzt sie ausgiebig.
Qualzucht und was sie für die Kosten heißt
Beim amerikanischen Typ mit kurzem, rundem Gesicht tritt der erbliche Burmesen-Kopfdefekt auf, der für betroffene Kitten tödlich ist. Der in Europa verbreitete Typ hat einen längeren, keilförmigen Kopf.
Rechtzeitig absichern
Eine OP- oder Krankenversicherung für Katzen lässt sich am günstigsten abschließen, solange die Burma jung und gesund ist. Erkrankungen, die vor Vertragsbeginn bekannt sind, zahlen die Tarife meist nicht, bei Rassekatzen fragen manche Versicherer nach erblichen Erkrankungen. Typische Beiträge für eine OP-Versicherung liegen bei 4 bis 15 € im Monat.
Mehr dazuKatzen-OP-Versicherung: Kosten und typische EingriffeKatzenkrankenversicherung: Was der Vollschutz umfasst
Was kann bei deiner Burma auf dich zukommen? Drei kurze Fragen, danach siehst du die Rechnungen, die bei deinem Tier typisch sind, und worauf es beim Absichern ankommt.
Check startenHäufige Fragen
Was kostet ein Burma-Kitten?
Beim seriösen Züchter mit Stammbaum kostet ein Burma-Kitten 800 bis 1.500 €. Abstammung, Farbe und Geschlecht bestimmen, wo ein Kitten innerhalb der Spanne liegt. Im Preis stecken Impfungen, Chip, Stammbaum und Gentests der Eltern, vor allem auf Hypokaliämie.
Was kostet eine Burma im Monat?
Mit Futter, Katzenstreu, Zubehör und der anteiligen Impfung rechnest du mit 47 bis 126 € im Monat. Größere Tierarztrechnungen und eine Versicherung sind darin nicht enthalten.
Was kostet eine Burma im ganzen Leben?
Über eine Lebenserwartung von 12 bis 18 Jahren kommen ohne größere Behandlungen 7.825 bis 29.756 € zusammen.
Wie viel frisst eine Burma am Tag?
Bei rund 5 kg etwa 327 Gramm Nassfutter oder die entsprechende Menge Trockenfutter. Die Fütterungstabelle oben zeigt die Mengen für leichtere und schwerere Tiere.
Welche Krankheiten sind bei der Burma typisch?
Häufig genannt werden Hypokaliämie, Diabetes mellitus und GM2-Gangliosidose. Eine Behandlung, die bei der Rasse öfter nötig wird, ist Diabetes bei der Katze mit 163 bis 490 € für die tierärztliche Leistung.





