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Blasen­entzündung bei der Katze Kosten nach der Gebühren­ordnung für Tierärzte

Die Behandlung einer Blasenentzündung bei der Katze kostet in der Beispielrechnung nach GOT im 1-fachen Satz 136,35 €. Im 2-fachen Satz ergibt das 272,70 €, im 3-fachen Satz 409,05 €.

Britisch Kurzhaar
1-facher Satz136 €untere Grenze der GOT
2-facher Satz273 €mittlerer Satz
3-facher Satz409 €obere Grenze ohne Begründung
Im Notdienstab 332 €nachts, am Wochenende, an Feiertagen

Zusammensetzung der Rechnung 1-facher Satz

Gebührensatz wählen
  • Untersuchung und BeratungGOT Nr. 1623,62 €
  • Harnuntersuchung mit SedimentGOT Nr. 98320,54 €
  • Ultraschall der BlaseGOT Nr. 18058,92 €
  • Spritze, etwa gegen SchmerzenGOT Nr. 22111,50 €
  • Mehrwertsteuer19 % auf die Summe der Gebühren21,77 €
Zusammen mit Mehrwertsteuer136,35 €

Im Notdienst gilt mindestens der 2-fache Satz, dazu kommen einmal 50 € Notdienstgebühr. Jede Nummer findest du in der GOT-Tabelle mit allen 1.005 Gebühren.

Alle Sätze auf einen Blick

SatzMit Mehrwertsteuer
1-facher Satz136,35 €
2-facher Satz272,70 €
3-facher Satz409,05 €
Notdienst, 2-fach plus 50 € Notdienstgebühr332,20 €
Notdienst, höchstens 4-fach plus 50 €604,90 €

Dazu kommen, je nach Praxis und Tier: Antibiotika und Schmerzmittel, Bakterienkultur im Fremdlabor, Spezialfutter. Diese Posten sind in der Rechnung oben nicht enthalten.

Im Notdienst sind es 332,20 € bis 604,90 €. Berechnet sind Untersuchung, Harnuntersuchung, Ultraschall der Blase und eine Spritze. Medikamente und eine Bakterienkultur im Fremdlabor berechnet die Praxis laut GOT zusätzlich. Spezialfutter kaufst du gesondert, es ist hier ebenfalls nicht geschätzt.

Worum es geht

Bei einer Blasenentzündung ist die Schleimhaut der Harnblase gereizt oder entzündet. Katzen gehen dann oft sehr häufig aufs Katzenklo und setzen nur kleine Mengen Urin ab, manchmal mit Blut. Manche pinkeln neben das Klo oder miauen beim Wasserlassen. Bei Katzen steckt oft keine Infektion mit Bakterien dahinter, sondern eine Entzündung ohne klare Ursache, die mit Stress zusammenhängen kann. Tierärzte sprechen dann von idiopathischer Zystitis, also einer Blasenentzündung ohne erkennbaren Auslöser. Auch Harnkristalle oder Blasensteine können Beschwerden machen. Bei Katern kann sich die Harnröhre verstopfen, das gilt als Notfall. Was bei deiner Katze vorliegt, klärt die Tierarztpraxis.

So läuft es ab

Zuerst tastet die Tierärztin den Bauch ab und fühlt, wie voll und wie fest die Blase ist. Sie fragt nach Trinkmenge, Futter und Veränderungen im Alltag. Für die Harnuntersuchung braucht die Praxis Urin, oft wird er mit einer feinen Nadel direkt aus der Blase entnommen. Im Harn misst sie Werte wie Eiweiß und Blut und schaut sich das Sediment an, also die festen Bestandteile, die sich nach dem Schleudern absetzen, etwa Kristalle oder Zellen. Beim Ultraschall der Blase prüft sie die Blasenwand und sucht nach Steinen. Zum Schluss bekommt die Katze häufig eine Spritze, etwa gegen Schmerzen. Das sind die vier Posten der Beispielrechnung.

Was die Rechnung teurer macht

Der Satz beeinflusst den Preis am stärksten. Die GOT sieht den 1- bis 3-fachen Satz vor, die Praxis richtet sich nach Aufwand und Zeit. Da Beschwerden oft abends oder am Wochenende auffallen, landen viele Katzen im Notdienst. Dort gelten mindestens der 2-fache Satz, eine feste Notdienstgebühr und bis zu 4-facher Satz. In einer Klinik liegt die Rechnung meist höher. Zusätzlich kommen Antibiotika und Schmerzmittel, wobei Antibiotika oft erst nach dem Ergebnis aus dem Labor gegeben werden. Die Bakterienkultur im Fremdlabor wird gesondert berechnet. Ein Spezialfutter gegen Kristalle kaufst du über Wochen dazu. Deutlich teurer wird es, wenn ein Kater keinen Urin mehr absetzen kann und einen Katheter braucht, also einen dünnen Schlauch in die Harnröhre, oft mit Narkose und Aufenthalt in der Klinik.

Zahlt eine Versicherung?

Eine Blasenentzündung ist eine Erkrankung, die Krankenversicherungen für Katzen üblicherweise abdecken, je nach Tarif mit Selbstbeteiligung oder bis zu einem Höchstbetrag. Eine OP-Versicherung zahlt dafür in der Regel nicht, weil meist keine Operation nötig ist. Wird ein Kater wegen verstopfter Harnröhre operiert, kann das anders sein. In der Wartezeit nach Vertragsbeginn besteht meist kein Schutz. Hatte die Katze schon vor dem Abschluss Blasenprobleme, schließen viele Versicherer das aus. Spezialfutter wird selten erstattet.

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Was kann bei deiner Katze auf dich zukommen? Drei kurze Fragen, danach siehst du, welche Rechnungen bei deinem Tier typisch sind und worauf du beim Absichern achtest.

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Häufige Fragen

Was kostet eine Blasenentzündung bei der Katze beim Tierarzt?

In der Beispielrechnung nach GOT kostet die Behandlung einer Blasenentzündung bei der Katze 136,35 € im 1-fachen Satz, 272,70 € im 2-fachen Satz und 409,05 € im 3-fachen Satz. Enthalten sind Untersuchung, Harnuntersuchung, Ultraschall der Blase und eine Spritze. Medikamente, Laborkultur und Spezialfutter kommen hinzu.

Wie wird der Urin bei der Katze untersucht?

Die Praxis braucht frischen Urin, oft entnimmt sie ihn mit einer feinen Nadel direkt aus der Blase, damit er sauber ist. Ein Teststreifen zeigt Werte wie Blut, Eiweiß und Zucker. Dann wird der Urin geschleudert, und die Tierärztin sieht sich unter dem Mikroskop an, was sich abgesetzt hat, etwa Kristalle, Zellen oder Bakterien.

Was kostet eine Blasenentzündung bei der Katze im Notdienst?

Im Notdienst, also nachts, am Wochenende oder an Feiertagen, gilt mindestens der 2-fache Satz plus eine feste Notdienstgebühr. In der Beispielrechnung kostet die Behandlung einer Blasenentzündung bei der Katze dann 332,20 € bis 604,90 €. Antibiotika, Schmerzmittel und eine Bakterienkultur im Fremdlabor sind darin nicht enthalten.

Zahlt die Katzenversicherung bei einer Blasenentzündung?

Eine Krankenversicherung für Katzen übernimmt die Behandlung einer Blasenentzündung üblicherweise, je nach Tarif mit Selbstbeteiligung. Eine reine OP-Versicherung zahlt dafür meist nicht, weil keine Operation nötig ist. Hatte die Katze schon vor Vertragsbeginn Probleme mit der Blase oder fällt die Erkrankung in die Wartezeit, ist sie in der Regel nicht versichert.

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