Zum Inhalt springen

Labrador Retriever Was kostet ein Labrador Retriever? Welpe, erstes Jahr und jeder Monat

Ein Labrador Retriever kostet beim seriösen Züchter 1.500 bis 2.500 €. Im ersten Jahr kommen mit Ausstattung, Impfungen und laufenden Kosten 2.630 bis 5.982 € zusammen, danach rechnest du mit 57 bis 187 € im Monat.

Labrador Retriever im Porträt
Jeden Monat57 bis 187 €

Laufende Kosten im Monat bei rund 31 kg

Postengünstiggroßzügig
Futter36 €121 €
Hundesteuer, anteilig5 €16 €
Haftpflicht, anteilig2 €8 €
Jährliche Impfung, anteilig4 €12 €
Zubehör, Pflege, Spielzeug10 €30 €
Im Monat57 €187 €

Ein ausgewachsener Labrador Retriever wiegt 25 bis 36 kg. Bei rund 31 kg braucht er etwa 1.471 Kilokalorien am Tag, das sind ungefähr 398 Gramm Trockenfutter. Je nach Futter kostet das 36 € bis 121 € im Monat.

Fütterungstabelle Trockenfutter, erwachsen, normal aktiv

GewichtEnergie am TagAm TagIm Monat
25 kg1.252 kcal338 g31 bis 103 €
29 kg1.400 kcal378 g34 bis 115 €
32 kg1.507 kcal407 g37 bis 124 €
36 kg1.646 kcal445 g41 bis 135 €

Kosten von günstigem bis hochwertigem Trockenfutter. Welpen, sehr aktive und ältere Hunde brauchen andere Mengen, maßgeblich ist die Angabe auf dem Futter deines Hundes.

Im ersten Jahr ist der Labrador Retriever am teuersten: Kaufpreis 1.500 bis 2.500 €, Erstausstattung 300 bis 800 €, drei Impftermine für die Grundimmunisierung 147 bis 441 € ohne Impfstoff und der Chip 47 bis 141 €.

Alles zum ersten Jahr mit Welpe

Als erwachsener Hund kostet der Labrador Retriever vor allem Futter, Steuer, Haftpflicht, die jährliche Impfung und Zubehör: zusammen 57 bis 187 € im Monat. Größere Tierarztrechnungen kommen dazu, wenn etwas passiert.

Ab etwa zwei Dritteln der Lebenserwartung von 10 bis 14 Jahren steigen die Tierarztkosten: Blutbild im Jahr 56 bis 168 €, Zahnsteinentfernung 197 bis 592 € jeweils ohne Material.

Typische Erkrankungen und was sie kosten können

Hüft- und Ellbogendysplasie (HD/ED)

Erbliche Fehlentwicklung von Hüft- oder Ellbogengelenk, die zu Arthrose und Lahmheit führen kann. Fütterung und Belastung im Wachstum beeinflussen den Verlauf, Zuchthunde werden geröntgt.

Progressive Retinaatrophie (prcd-PRA)

Die Netzhaut baut sich schrittweise ab, am Ende steht die Blindheit. Die Anlage lässt sich per Gentest erkennen.

Erblicher Katarakt und Retinadysplasie

Trübung der Augenlinse (grauer Star) beziehungsweise angeborene Fehlbildung der Netzhaut. Zuchthunde werden alle zwei Jahre augenärztlich untersucht.

Exercise Induced Collapse (EIC)

Erbliche Störung, bei der Hunde nach intensiver Belastung schwanken und zusammenbrechen. Ein Gentest ist verfügbar.

Centronukleäre Myopathie (CNM)

Erbliche Muskelerkrankung mit Muskelschwäche und Ermüdung. Träger lassen sich per Gentest erkennen.

Behandlungen, die bei dieser Rasse öfter nötig werden

Behandlung1-fach3-fach
HD- und ED-Röntgen beim Hund172 €515 €
Grauer-Star-OP beim Hund909 €2.726 €
Ohrenentzündung beim Hund118 €354 €

Tierärztliche Leistung nach Gebührenordnung mit 19 % Mehrwertsteuer, ohne Medikamente, Material und Implantate.

Der Labrador Retriever in Kürze

Der Labrador ist freundlich, geduldig und stark auf Menschen bezogen. Er lernt gern, ist sehr futtermotiviert und braucht tägliche Bewegung und Aufgaben wie Apportieren.

Größe
54 bis 57 cm
Gewicht
25 bis 36 kg
Lebenserwartung
10 bis 14 Jahre
Größenklasse
groß
FCI-Gruppe
Gruppe 8
Herkunft
Großbritannien

Was den Preis beim Kauf bestimmt

Beim Züchter im VDH (Deutscher Retriever Club oder Labrador Club Deutschland) kostet ein Welpe mit Papieren meist 1.500 bis 2.500 Euro. Teurer machen den Welpen die Gesundheitsuntersuchungen der Eltern (Röntgen von Hüfte und Ellbogen, Augenuntersuchung alle zwei Jahre, Gentests), Deckgebühr, Impfungen, Chip und eine gute Aufzucht. Der Rassestandard kennt nur Schwarz, Gelb und Braun; Angebote in Silber, Charcoal oder Champagner entsprechen nicht dem Standard, mit der Farbverdünnung ist zudem eine Hauterkrankung verbunden.

Welpen deutlich unter diesem Preis, ohne Papiere oder ohne sichtbare Mutter stammen häufig aus unkontrollierter Vermehrung und werden später beim Tierarzt teuer.

Pflege und besondere Kosten

Kurzes, dichtes Fell mit Unterwolle, das vor allem im Fellwechsel stark haart. Zwei bis drei Mal pro Woche bürsten, im Fellwechsel häufiger; die Ohren regelmäßig kontrollieren. Ein Hundefriseur ist nicht nötig, eine professionelle Fellpflege kostet bei Bedarf etwa 30 bis 70 Euro je Besuch.

Der Labrador steht in keinem Bundesland auf einer Rasseliste. Es gilt die normale Hundesteuer, in Großstädten für den Ersthund etwa 90 Euro (Hamburg) bis 186 Euro (Mainz) im Jahr, ein Wesenstest ist nicht vorgeschrieben. In Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen ist eine Hundehaftpflicht für jeden Hund Pflicht, sie kostet meist 50 bis 80 Euro im Jahr.

In Nordrhein-Westfalen gilt er ab 40 cm oder 20 kg als großer Hund, dafür sind Anzeige beim Ordnungsamt, Sachkundenachweis, Mikrochip und Haftpflicht Pflicht. Labradore neigen stark zu Übergewicht, deshalb lohnt es sich, die Futtermenge genau abzumessen. Er braucht täglich viel Bewegung.

Rechtzeitig absichern

Eine OP- oder Krankenversicherung für Hunde lässt sich am günstigsten abschließen, solange der Labrador Retriever jung und gesund ist. Erkrankungen, die vor Vertragsbeginn bekannt sind, zahlen die Tarife meist nicht, und es gibt Wartezeiten. Typische Beiträge für eine OP-Versicherung liegen bei 7 bis 26 € im Monat, je nach Alter, Rasse und Tarif.

Mehr dazuHunde-OP-Versicherung: Was sie zahlt und was nichtHunde-OP-Versicherung trotz Vorerkrankung: was gilt

Was kann bei deinem Labrador Retriever auf dich zukommen? Drei kurze Fragen, danach siehst du die Rechnungen, die bei deinem Tier typisch sind, und worauf es beim Absichern ankommt.

Check starten

Häufige Fragen

Was kostet ein Labrador-Retriever-Welpe?

Beim seriösen Züchter mit Papieren kostet ein Labrador-Retriever-Welpe 1.500 bis 2.500 €. Teurer machen den Welpen die Gesundheitsuntersuchungen der Eltern (Röntgen von Hüfte und Ellbogen, Augenuntersuchung alle zwei Jahre, Gentests), Deckgebühr, Impfungen, Chip und eine gute Aufzucht. Der Rassestandard kennt nur Schwarz, Gelb und Braun; Angebote in Silber, Charcoal oder Champagner entsprechen nicht dem Standard, mit der Farbverdünnung ist zudem eine Hauterkrankung verbunden. Welpen deutlich unter diesem Preis, ohne Papiere oder ohne sichtbare Mutter stammen häufig aus unkontrollierter Vermehrung und werden später beim Tierarzt teuer.

Was kostet ein Labrador Retriever im Monat?

Mit Futter, Hundesteuer, Haftpflicht, Impfung und Zubehör rechnest du mit 57 bis 187 € im Monat. Größere Tierarztrechnungen und eine Versicherung sind darin nicht enthalten.

Was kostet ein Labrador Retriever im ganzen Leben?

Über eine Lebenserwartung von 10 bis 14 Jahren kommen ohne größere Behandlungen 8.786 bis 35.154 € zusammen. Mit Operationen oder chronischen Krankheiten kann es deutlich mehr werden.

Wie viel frisst ein Labrador Retriever am Tag?

Bei rund 31 kg etwa 398 Gramm Trockenfutter, das entspricht rund 1.471 Kilokalorien. Leichtere Tiere der Rasse brauchen weniger, schwerere mehr, die Fütterungstabelle oben zeigt die Mengen nach Gewicht.

Welche Krankheiten sind beim Labrador Retriever typisch?

Häufig genannt werden Hüft- und Ellbogendysplasie, Progressive Retinaatrophie und Erblicher Katarakt und Retinadysplasie. Eine der teureren Behandlungen, die bei der Rasse öfter nötig wird, ist Grauer-Star-OP beim Hund mit 909 bis 2.726 € für die tierärztliche Leistung.

Ähnlich große Rassen im Vergleich

Was kann dein Tier kosten?Check starten