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CT beim Hund Kosten nach der Gebühren­ordnung für Tierärzte

Ein CT beim Hund kostet in der Beispielrechnung 561,39 € im 1-fachen, 1.122,79 € im 2-fachen und 1.684,18 € im 3-fachen Satz. Gerechnet ist ein CT eines Körperteils in Narkose, mit typischen Posten der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT).

Labrador Retriever
1-facher Satz561 €untere Grenze der GOT
2-facher Satz1.123 €mittlerer Satz
3-facher Satz1.684 €obere Grenze ohne Begründung
Im Notdienstab 1.182 €nachts, am Wochenende, an Feiertagen

Zusammensetzung der Rechnung 1-facher Satz

Gebührensatz wählen
  • Untersuchung und BeratungGOT Nr. 1623,62 €
  • InhalationsnarkoseGOT Nr. 33761,57 €
  • Narkoseüberwachung, 45 MinutenGOT Nr. 281, 3 mal36,57 €
  • CT eines KörperteilsGOT Nr. 175350,00 €
  • Mehrwertsteuer19 % auf die Summe der Gebühren89,63 €
Zusammen mit Mehrwertsteuer561,39 €

Im Notdienst gilt mindestens der 2-fache Satz, dazu kommen einmal 50 € Notdienstgebühr. Jede Nummer findest du in der GOT-Tabelle mit allen 1.005 Gebühren.

Alle Sätze auf einen Blick

SatzMit Mehrwertsteuer
1-facher Satz561,39 €
2-facher Satz1.122,79 €
3-facher Satz1.684,18 €
Notdienst, 2-fach plus 50 € Notdienstgebühr1.182,29 €
Notdienst, höchstens 4-fach plus 50 €2.305,08 €

Dazu kommen, je nach Praxis und Tier: Narkosemittel, Kontrastmittel. Diese Posten sind in der Rechnung oben nicht enthalten.

Der Satz ist der Faktor, mit dem jede einzelne Gebühr berechnet wird. Im Notdienst sind 1.182,29 € im 2-fachen und 2.305,08 € im 4-fachen Satz fällig. Narkosemittel und Kontrastmittel kommen noch dazu.

Worum es geht

CT steht für Computertomografie. Dabei dreht sich eine Röntgenröhre um den Körper und nimmt viele Schichtbilder auf. Der Computer setzt sie zu einem genauen Bild zusammen, auch dreidimensional. So sieht die Praxis Knochen, Lunge und Organe viel genauer als auf einem normalen Röntgenbild. Tierärzte nutzen das CT zum Beispiel bei komplizierten Brüchen, Problemen an Ellbogen oder Wirbelsäule, bei Tumoren oder zur Planung einer Operation. CT-Geräte stehen meist in Tierkliniken oder spezialisierten Praxen, deshalb erfolgt oft eine Überweisung. Ob ein CT bei deinem Hund infrage kommt, klärt deine Tierarztpraxis mit dir.

So läuft es ab

Zuerst untersucht die Klinik deinen Hund und bespricht mit dir, welche Region untersucht wird (GOT 16). Weil der Hund für das CT völlig still liegen muss, bekommt er eine Inhalationsnarkose, also ein Narkosegas über einen Schlauch (GOT 337). Die Beispielrechnung setzt 45 Minuten Narkoseüberwachung an (GOT 281). Der Hund liegt auf einem Tisch, der durch die ringförmige Öffnung des Geräts fährt. Das eigentliche CT eines Körperteils steht unter GOT 175. Oft spritzt die Praxis ein Kontrastmittel, damit Gefäße und Gewebe besser sichtbar werden. Die Aufnahmen selbst dauern nur wenige Minuten. Danach wacht dein Hund auf, und die Klinik wertet die Bilder aus.

Was die Rechnung teurer macht

Beim CT fällt der Satz besonders ins Gewicht, weil die Grundgebühren hoch sind. Die GOT erlaubt in der Sprechzeit das 1- bis 3-fache. Im Notdienst, etwa nach einem Unfall am Wochenende, gelten 2- bis 4-fach plus 50 € Notdienstgebühr. CT-Geräte stehen fast nur in Kliniken, die wegen Technik und Personal oft höhere Sätze ansetzen. Ein großer Hund braucht mehr Narkose- und Kontrastmittel. Werden mehrere Körperregionen untersucht, steigt die Gebühr. Auch die Auswertung durch einen Radiologen, also einen Spezialisten für Bildgebung, kann extra berechnet werden. Außerhalb der Beispielrechnung stehen Narkosemittel und Kontrastmittel auf der Rechnung. Oft kommt noch ein Blutbild vor der Narkose dazu.

Zahlt eine Versicherung?

Ein CT dient der Abklärung einer Erkrankung oder Verletzung. Hundekrankenversicherungen übernehmen die Kosten dann je nach Tarif, teils bis zu einer Höchstgrenze im Jahr. Reine OP-Versicherungen zahlen ein CT meist nur, wenn es eine versicherte Operation vorbereitet oder begleitet. Wird das CT während der Wartezeit nötig, gibt es oft kein Geld, bei Unfällen gelten manchmal kürzere Fristen. Erkrankungen, die vor Abschluss schon bekannt waren, sind häufig ausgeschlossen.

Mehr dazuHunde-OP-Versicherung: Was sie zahlt und was nichtHundekrankenversicherung: So funktioniert der Vollschutz

Was kann bei deinem Hund auf dich zukommen? Vier kurze Fragen, danach siehst du, welche Rechnungen bei deinem Tier typisch sind und worauf du beim Absichern achtest.

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Häufige Fragen

Was kostet ein CT beim Hund?

Für ein CT eines Körperteils in Narkose nennt die Beispielrechnung nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) 561,39 € im 1-fachen, 1.122,79 € im 2-fachen und 1.684,18 € im 3-fachen Satz. Darin sind Untersuchung, Inhalationsnarkose und 45 Minuten Überwachung enthalten. Narkosemittel und Kontrastmittel kommen hinzu. Den genauen Betrag nennt dir die Klinik vorab.

Warum braucht ein Hund für das CT eine Narkose?

Für scharfe Schichtbilder darf sich der Hund während der Aufnahme nicht bewegen. Schon kleine Bewegungen machen die Bilder unbrauchbar. Deshalb wird er in Narkose gelegt und dabei überwacht. Die Narkose macht einen großen Teil der Kosten aus. In der Beispielrechnung sind Inhalationsnarkose und Überwachung enthalten, das Narkosemittel selbst kommt dazu.

Was ist der Unterschied zwischen CT und MRT beim Hund?

Das CT arbeitet mit Röntgenstrahlen und zeigt besonders gut Knochen, Lunge und Brüche. Das MRT nutzt ein Magnetfeld und bildet Weichteile wie Gehirn, Rückenmark und Bandscheiben genauer ab. Ein MRT dauert länger und kostet mehr. Welches Verfahren für deinen Hund infrage kommt, entscheidet die Tierarztpraxis oder Klinik.

Zahlt die Versicherung ein CT beim Hund?

Hundekrankenversicherungen zahlen ein CT je nach Tarif, wenn es um eine Erkrankung oder Verletzung geht. Manche Tarife haben dafür Obergrenzen im Jahr. Eine OP-Versicherung übernimmt ein CT meist nur, wenn es mit einer versicherten Operation zusammenhängt. Wartezeit und bereits bekannte Erkrankungen können die Zahlung ausschließen.

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